Rudolf Flesch , US-amerikanischer Autor und Experte für Lesbarkeit von Texten.

Montag, 1. Mai 2017

Noworossija




Donetzk, 09.Mai 2017 ein sonniger Tag. Die Flaggen der Volksrepubliken wehen im Wind. Eine Delegation des Kreml und Vertreter der Volksrepubliken Lugansk, Donezk, Saporoshje, Dnepropetrovsk, Odessa, Charkov, Nikolaev und Cherson stehen auf einer Tribühne entlang des Putin-Prospekt, singen die Nationalhymne von Noworossija während unten die Parade aus rausgeputzten Panzer der Volkswehren mit ihren russischen Brüdern vorbeizieht. Die zahlreichen Menschen am Wegesrand jubeln, befreit von der faschistischen-ukrainischen Bedrohung. Selbstverständlich tragen alle brav das Georgsbändchen. Und es geht ihnen gut, den Bürgern von Noworossija. Russland, und vor allem Putin hat geholfen die Wirtschaft anzukurbeln und der Handel mit Russland floriert. Die Einkommen und Renten werden in Rubel bezahlt und sind um ein vielfaches höher als in der "Restukraine". Man wohnt in den versprochenen finnischen Häusern und verbringt seinen Urlaub auf der russischen Krim. Ja, und selbst so mancher Staatschef aus dem Westen hat sich in Noworossija schon mal angekündigt, Russland und Nordkorea haben Noworossija anerkannt, andere Staaten denken darüber nach. Schwärmereien von einen ruhmreichen Tag machen die Runde bei "sto gramm", den 14.April im Jahre 2014 als Separatisten die Gebäude der Polizei und des SBU besetzt, und somit den Startschuss zur Gründung von Noworossija gegeben hatten. Zum Gedenken daran wird Igor Girkin der eigens dafür geschaffene Orden "Held von Noworossija" von Alexander Sachartschenko an das Uniformrevers geheftet.
Der Höhepunkt der Parade ist allerdings Putin persönlich als er die Tribüne betritt und in seiner Rede verkündet die Eingliederung der Volksrepubliken in die eurasische Union sei nur noch reine Formsache. Die Zuschauer jubeln, die russischen Medien überschlagen sich mit Sondersendungen.

Die Realität sieht allerdings anders aus.
In einem Interview mit dem russischen Staatssender "Rossija1" am 2. März 2017 erklärte Alexander Sachartschenko das in maximal 60 Tagen die Regierung der Ukraine aufhört zu existieren.
Die 60 Tage sind um und die Regierung der Ukraine mit all ihren Fehlern erfreut sich bester Gesundheit.
Wer sich allerdings nicht bester Gesundheit erfreut sind diverse "Helden" der Volksrepubliken. Die Bekanntesten wie Arseni "Motorola" Pawlow - tot, Michail "GIWI" Tolstych - tot, Waleri Bolotow - tot usw...usw...die Liste wird immer länger....und die Republikchefs der DNR Alexander Sachartschenko und der LNR Igor Plotnizki dienten sich auch schon als Ziele von Attentaten an.
Mehr dazu: Über die seltsamen Todesfälle russischer Feldkommandeure (InformNapalm)
Man mag es selbst kaum glauben, aber es gibt tatsächlich nicht wenige Menschen in Russland sowie in den von Separatisten besetzten Gebieten welche an diese oben geschilderten Fiktion wirklich glauben und deren Verwirklichung herbeisehnen.
War am Anfang die Begeisterung für die sogenannten Separatisten vor allem in Russland noch hoch stellte sich immer mehr Ernüchterung ein. Schon im Juni 2015 erzählte der russische Freiwillige Bondo Dorowskich wie die russische Propaganda auf ihn wirkte, wie er sich in Moskau rekrutieren ließ und was er in der Ukraine erlebte. Lesenswert!
Russische Kosaken werfen das Handtuch und wollen mit diesen Kriminellen und Plünderern der Volkswehren nichts mehr zu tun haben. Sogar von Desertation von russischen Soldaten aus Angst in die Ukraine verlegt zu werden wurde schon berichtet.

Zwar leugntet der Kreml nach wie vor den Einsatz russischer Soldaten, wie allerdings die durch die OSZE gezählten mindestens 20 LKW mit der Kennung "Fracht 200" zu erklären sind, darüber schweigt sich Moskau aus. Als Fracht 200 werden in der russischen Armee die Rückführung getöteter Soldaten deklariert.
Es wird für den Kreml, die russische Armeeführung immer schwieriger "Freiwillige" zu finden die sich in der Ukraine an Kämpfen gegen die ukrainische Armee beteiligen wollen.
Kein Wunder! Wer bei Tod oder Gefangennahme seiner Soldaten diese auch noch verleugnet hat sein Vertrauen verspielt, schürt den Unmut in der eigenen Truppe.

Wo diese sogenannten Volksrepubliken außerhalb Russlands medial wirklich stehen und warum diese "Neurussland-Gläubigen" inzwischen nur noch ausgelacht werden lässt sich an einem schönen Beispiel feststellen:

Als diplomatischer Sieg wurde der Besuch einer Delegation der "Ultrakonservativen Partei" aus Deutschland von Außenminister der Donetsker Volksrepublik, Alexander Kofman, gefeiert.Das Problem dabei:





1. Es gibt in Deutschland keine Partei die sich ultrakonservative Partei nennt, und....
2. ....übersetzt man die Namen buchstäblich vom kyrillischen ins lateinische ergeben sich folgende Namen der sogenannten Delegierten aus Deutschland:
Юрген Хурензон - Jürgen Hurensohn
Клаус Аршлокх - Klaus Arschloch
Peinlich, aber bezeichnend!
In Deutschland ist die Begeisterung der Partei die LINKE für den bewaffneten Kampf gegen einen souveränen Staat groß. So konnte man am im Januar 2016 Herrn Lafontaine mit seiner Lebensgefährtin Wagenknecht zur Rosa-Luxemburg-Konferenz in Berlin beobachten in der Aleksej Markow, Kommandeur der Brigade Prisrak, unter Beifall zum bewaffneten Kampf gegen die Faschisten in Kiew aufrief. Herr Lafontaine wollte anschließend allerdings keine Stellung dazu nehmen. Schon blöd, wenn man wieder mal dabei erwischt wird wie man mit anti-demokratischen Personen und Weltbildern sympathisiert.

Die Idee von den Volksrepublikern war von Anfang an eine "Totgeburt".
Eine Ansammlung von Kriminellen hat mit der massiven Militär-Hilfe aus Moskau den Donbass in einen Krisenherd mit inzwischen über 10.000 Toten verwandelt. Die Ukraine wurde mit der hybriden Kriegsführung des Kremls überzogen und man mag vermuten das es Moskau hierbei weniger um den Separatismusgedanken ging, sondern vielmehr das Land Ukraine zu destabilisieren, eine Neuausrichtung der Ukrainer zum Westen zu verhindern sowie es dem Land Ukraine möglichst schwer zu machen sich aus dem Einflußbereich Moskau`s zu verabschieden!
Nützen wird es nichts, die Ukraine wird den steinigen Weg Richtung "Westen" gehen und ist für Russland verloren. Trotz, besser gerade wegen der Blutspur die Moskau in der Ukraine hinterlassen hat!

Zum Abschluß noch eine Anekdote aus dem russischen übersetzt:
"Steht eine Gruppe von russischen Soldaten vor dem Tor zum Paradies und verlangt von Apostel Petrus, eingelassen zu werden. Petrus fragt : "Was seid ihr? Wieso meint ihr, ich solle euch einlassen?" Da antwortet einer : "Wir sind doch die russischen Helden, die im Donbass für Novorussia gekämpft haben!" Der Petrus antwortet empört : "Ihr seid keine Helden, sondern Lügner. Und die Lügner gehören nicht ins Paradies! Ich gucke das russische Fernsehen, und ich weiß ganz genau, dass es im Donbass keine russischen Soldaten gibt!"


Donnerstag, 15. Dezember 2016

Wir können Stolz auf uns sein......

.....denn auch im Jahre 2016 haben "wir" wieder viel erreicht.
Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wichtige Leute aus der Politik werden uns mit meisterhaft geschrieben Ansprachen beglücken. Wir werden erfahren das wir trotz aller Schwierigkeiten viel erreicht haben.
Meine persönliche Weihnachts- und Neujahrsansprache!

Sehr geehrte Bürger und Bürgerinnen.

Innen- wie aussenpolitisch macht uns Deutschen keiner so leicht was vor.
So haben wir es nicht nur geschafft zehntausende von Ingenieuren, Ärzten und anderen Fachkräften in unser Land zu holen, sondern auch noch unsere abendländische Kultur mit deren Kultur aus dem Morgenland bereichert und sind gleichzeitig unserer humanitären Verantwortung gegenüber Asylsuchenden nachgekommen. Justiz und Polizei sind anhand dieser kulturellen Bereicherung endlich wieder optimal ausgelastet und müssen sich nicht mit kleinlichen Nachbarschaftsstreits zwischen deutschen Rentnern auseinandersetzen. An dieser Stelle auch mein Dank an die deutsche Justiz welche es immer wieder schafft mit vorausschauenden und milden Urteilen gegenüber unseren neuen Mitbürgern den Steuerzahler zu entlasten. Wenn schon jemanden einbuchten, dann soll er gefälligst auch vorher dafür mit seinen Steuergeldern einbezahlt haben. Kostet doch ein Strafgefangener in Deutschland den Steuerzahler monatlich durchschnittlich 3281,40 Euro, hingegen bei Freispruch und Bewährung höchstens den HartzIV-Satz. Hochgerechnet auf die Tausenden von Einzelfällen kommt dann doch ein stattliches Sümmchen zusammen.
Durch unser stetes Bemühen zu einer multikulturellen Gesellschaft haben wir es auch geschafft unsere Parteienlandschaft um eine Alternative zu erweitern. Denn jetzt gibt es neben schwarz, rot, grün und gelb auch noch die Farbe blau zur Auswahl. So können wir nicht ohne Stolz verkünden das wir nun im kommenden Wahljahr die Wutbürger, Benachteiligten und sonstige Aluhutträger im deutschen Bundestag begrüssen dürfen und an ihren Sorgen Anteil nehmen können. Anstatt uns mit so müssigen Themen wie Rentenreform und Bundeshaushalt auseinanderzusetzen dürfen wir uns jetzt schon auf zeitgemässe und anregende Debatten freuen wie beispielsweise das "7. Chemtrailgeschwader Kiel-Holtenau" aufzulösen und Putin mit dem Bundesverdienstkreuz auszuzeichnen. Letzterer, also Putin hat schliesslich selbstlos auf die Medienvielfalt in seinem Lande verzichtet um dafür verstärkt mit Sendern RT und Sputnik die Informationspalette in Deutschland erweitert.
Womit wir bei der Aussenpolitik Deutschlands wären.
Wir dürfen auf ein durchweg erfolgreiches Jahr deutscher Aussen- und Sicherheitspolitik zurückblicken.
Wir können mir Fug und Recht stolz darauf sein das der direkte Draht nach Moskau nicht abgerissen ist und somit Deutschland vor irreparablen Schäden bewahrt haben, welche das auch immer sein mögen. Auch die direkte Kontaktaufnahme Russlands via Internet auf die Server des deutschen Bundestags hat uns gezeigt das auch der Kreml darum sehr bemüht ist den Gesprächsfaden nicht abreissen zu lassen. Mit der massiven und rigorosen Zurückhaltung Deutschlands und der westlichen Wertegemeinschaft haben es die Truppen Assads, zusammen mit der russischen Luftwaffe geschafft den Terroristen, deren Frauen und Kindern sowie den Schulen und Krankenhäusern in Syrien, insbesondere der Stadt Aleppo den Garaus zu machen. Dank der russischen Luftwaffe konnten wir unseren Kindern in Deutschland anschaulich erklären was Streumunition, Chlorgas und bunkerbrechende Munition anrichten können und warum diese geächtet sind, um im selben Atemzug den Kindern das richtige Verhalten auf solche Bombardements nahe zu bringen: Verurteilen ja, aber bloß nichts dagegen unternehmen. Denn es könnte ja der Gesprächsfaden nach Moskau abreissen. Und das darf keinesfalls passieren, warum auch immer!
Hier möchte ich vor allem der deutschen Friedensbewegung, sowie der Partei des Friedens "der LINKEN" ausdrücklich danken wie sie selbstlos auf Antikriegsdemonstrationen gegen Russlands Bombenhagel verzichtet, und sich stattdessen mit Globalisierungsgegnern gegen TTIP zu Tausenden stark gemacht haben. Danke, so setzt man Prioritäten!
Auch unser deutsches Engagement in der Ukraine war 2016 wieder ein voller Erfolg. Im inzwischen dritten Kriegswinter gaben wir den Ukrainern erneut die Chance zu beweisen ob sie in der Lage sind die europäischen Aussengrenzen zu verteidigen um sich somit als eventuelles Mitglied in der EU als würdig zu erweisen. Auch hier unterstützt uns unser Partner Russland mit aktiver Hilfe im Donbass und der Krim selbstlos und tatkräftig.
Liebe Bürger. nutzen sie diese letzten Tage des Jahres zur Besinnung. Gehen sie in sich und sprechen im Familienkreis über Werte und Moral. Zeigen sie der kommenden Generation anschaulich am Beispiel Jesu wohin es einen bringt wenn man Unrecht anprangert und den Gesprächsfaden zu Pontius Pilatus abreissen lässt. Ans Kreuz genagelt, mit ner Dornenkrone auf. Erklären sie das Jesus damals wie heute eine Sicherheitsgarantie nichts geholfen hätte, eine .357er aber sehr wohl. Verinnerlichen sie den Wert von Besorgnis bei gleichzeitiger Tatenlosigkeit und waschen Sie anschliessend ihre Hände in Unschuld auch wenn sich das Wasser dunkelrot verfärbt!

Mittwoch, 28. September 2016

Kurz notiert! Kremltrolle und Putinisten macht weiter so....

Ich weiß, für die Putinisten und Gläubigen der Infokriegerseiten und  ist es zur Zeit nicht leicht.
Die Russen bomben zusammen mit Assad die Stadt Aleppo dem Erdboden gleich, hauptsächlich gegen die Zivilbevölkerung, mit Waffen die selbst gegen Soldaten im Krieg fragwürdig sind.
Zehntausende E-Mails legen offen wie sehr der Kreml mit den Separatisten in jeglicher Form zusammenarbeitet.

Das russische Verteidigungsministerium stellt plötzlich mit den "neusten" Radardaten fest das eben kein ukrainisches Kampfflugzeug die MH-17 abgeschossen hat, obwohl es nachweislich vor zwei Jahren exakt das Gegenteil behauptet hat.






Und, meine Güte, was durften wir in den letzten zwei Jahren für wirres Zeug von sogenannten Experten lesen warum es keine BUK gewesen sein kann, warum bewiesen ist das es ein ukrainisches Erdkampfflugzeug SU-25 war.
Heute sagt das internationale Ermittlerteam JIT klar das es eine BUK war, die von Russland in die Ukraine verbracht, und anschließend zurückgebracht wurde. Abgeschossen wurde die Rakete in den von Separatisten kontrollierten Gebiet.

Schon Stunden nach der JIT-Pressekonferenz waren die ersten "Perlen" in den Kommentaren zu finden:

"Es könnte doch sein das die BUK von der russischen Armee gestohlen, oder gar von ominösen Gestalten abgekauft wurde"
Alter Schwede, das Thema scheint den Russentrollen so sehr aufs Gemüt zu schlagen das sie sogar zugeben das die russische Armee zu blöde sind ihre Waffensysteme zu bewachen, oder gar gewillt sind diese an den Höchstbietenden zu verkaufen.

Ein weiterer, leider absehbarer immer öfter zu lesender Klassiker:
"Niemand hat je bestritten das es eine Rakete (BUK) war"
TATSÄCHLICH! Niemand hat je bestritten das es eine BUK war? Schön langsam wird niemand jemals bestreiten das die Kremltrolle schnell mal an Gedächtnisschwund leiden wenn sich die abstrusen Theorien absolut nicht mehr aufrecht erhalten lassen.

Einfallslos und leider auch zu erwarten ist der Spruch:
"Es war also eine russische Rakete, auch die Ukrainer haben russische Raketen"
Es grenzt schon an Verzweiflung, an Ignoranz oder schlichtweg an der fehlenden Fähigkeit einfache Texte richtig zu lesen. Das JIT sagt klar: "Das Luftabwehrsystem sei von Russland aus in die Ostukraine und direkt im Anschluss auch wieder nach Russland zurücktransportiert worden sein."

Aber, liebe Putinisten und "Experten" lasst Euch davon nicht beirren, sondern zweifelt weiter, schreibt weiter irgendwelche Erklärungsversuche und übt euch weiter in Relativierung und Whataboutism! Laßt sogenannte ausgewiesenen Experten zu Wort kommen und schreit weiterhin "BEWEISE"
Denn es macht immer wieder Spaß zu sehen wie zu gegebener Zeit, nachdem das nächste Kremlpropaganda-Kartenhaus in sich zusammengebrochen ist, die sogenannten alternativen Medien sich als die wahre Lügenpresse outen und ihr ( wieder mal ) mit runtergelassenen Hosen dasteht.


Donnerstag, 22. September 2016

Russland hat die beste Armee der Welt

Der aufmerksame Leser von SPUTNIK-News weiss das schon lange. Revolutionäre russische Waffen-Technik lassen feindliche Raketen von russischen Panzern abprallen, Kampfdrohnenverbände lehren dem Gegner Russlands das Fürchten, Hyperschallraketen sind durch kein Abwehrschild zu stoppen.
Ebenso erfährt der aufmerksame Leser von SPUTNIK-News über ständige Pannen bei den Militärs im Westen. Vor allem die US-Marine und deren Luftwaffe scheint eine einzige Ansammlung an Militär-Schrott zu sein. Milliardenschwere modernste US-Zerstörer haben ein Leck und können nicht auslaufen, die F-35 sind unausgereift, während die russischen Suchoi-Jagdbomber als Herrscher der Lüfte bezeichnet werden.
Auch moralisch haben die russischen Streitkräfte die Nase vorn. Kriegsverbrechen gibt es in den Reihen der russischen Armee nicht. Geächtete Waffen wie Streumunition setzt Russland nicht ein. Einen Skandal wie "Abu Guhraib", das machen nur die Amerikaner, klar!
Im Einsatz ist die russische Armee vor allem den US-Streitkräften haushoch überlegen. Sogenannte Kollateralschäden, "Friendly-Fire" und die versehentliche Bombardierung von Schulen und Krankenhäusern sind ein klares Zeichen der schlechten Ausbildung der westlichen Streitkräfte. Reumütig müssen die Oberbefehlshaber der westlichen Regierungen eingestehen das sie die Falschen getroffen haben. Was dann auch in den russischen, aber auch westlichen Medien nachzulesen ist.
Den Russen passiert sowas natürlich nicht. Die Russen treffen IMMER die Richtigen! Ich habe noch niemals in den (deutschsprachigen) russischen Medien gelesen das russische Militärs Kollateralschäden verursacht hätten.
Und weil die russische Armee so unfehlbar ist, kann es also nicht sein wenn in den westlichen Medien Meldungen verbreitet werden das Russland Krankenhäuser, Zivilbevölkerung und wie aktuell UN-Hilfskonvois bombardiert hat.
Auf solche Vorwürfe wird mit den üblichen Floskeln seitens Russlands und deren Trollarmee reagiert:
1. Die Russen waren das nicht
2. Das war eine "false flag" um es den Russen in die Schuhe zu schieben
3. Beweise, Beweise und "Cui bono" und dubiose Verschwörungstheorien
4. Eine wahre Flut von widersprüchlichen Versionen werden von den russischen Medien verbreitet
5. Putins Trollarmee versucht verzweifelt die Anschuldigungen in Frage zu stellen und zu relativieren

Man merkt also, die russische Propaganda verhält sich nicht nur dumm, es betrachtet auch deren treuen Konsumenten für dumm. Denn in der Summe der Meldungen über einen gewissen Zeitraum hinweg ergibt sich dann folgendes Bild:

1. Die russische Armee macht keine Fehler!
2. Schuld laden IMMER die Anderen auf sich!

Das sich dies irgendwann, ab einem bestimmten Zeitpunkt zu einem Rückläufer entwickelt liegt in der Natur der Sache, denn zumindest der einigermaßen aufmerksame und/oder versierte Leser weiß das es keinen Krieg und keine militärische Auseinandersetzungen ohne Fehler gibt in denen Zivilisten und Unschuldige ihr Leben lassen müssen. Genau dieses Bild aber versuchen russische Medien zu vermitteln. Ein Bild einer hochmodernen russischen Armee mit "weissen Rittern" als Soldaten.
Das ist so falsch und unglaubwürdig das man getrost sagen kann, das sich die russischen Propagandamedien und deren treuen Konsumenten wieder einmal der Lächerlichkeit preisgeben.
Eher kann man durchaus behaupten das Russlands Armeeführung nicht nur verlogen, sondern auch feige ist. Denn während die Streitkräfte der USA durchaus den Mut haben die Öffentlichkeit über Missstände, Kollateralschäden und Kriegsverbrechen seitens der US-Streitkräfte zu informieren. kommen aus dem Kreml nur Dementis und Verschwörungstheorien.

Dienstag, 30. August 2016

Kopf hoch....Ukraine!

Eine Facebookfreundin ( nennt man das so? ) hat eine sehr interessante Reihe ins Leben gerufen welche da heißt: "Positive Nachrichten aus der Ukraine".
Während die Medienwelt in Deutschland hauptsächlich um die politische Situation, die desolate Lage im Osten der Ukraine zu berichten weiß, berichtet Tanja über die wirtschaftlichen Erfolge und wachsende internationale Zusammenarbeit mit der Ukraine.
Es ist wichtig und richtig das auch darüber berichtet wird, auch wenn es bedauerlicherweise nur einen verschwindend kleinen Teil der deutschen Bevölkerung erreichen wird. Es zeigt, trotz Annexion der Krim und des russischen Hybridkrieges in der Donbassregion, dass es in kleinen aber stetigen Schritten vorwärts geht. Sicher, die Probleme ( auch die hausgemachten ) sind vielfältig und es liegt noch ein unsicherer und steiniger Weg vor dem Land, aber mit jeder guten Nachricht steigt auch der Optimismus. Ein Optimismus des Gewinners!
Und das die Ukraine als Nation , Gesellschaft und Land in Zukunft auf der Gewinnerseite stehen wird ist für mich vollkommen klar. Denn, die Welt steht hinter der Ukraine, die Welt weiß um die russische Aggression. Und es wäre wünschenswert wenn Regierungsvertreter deutlichere Worte an die Adresse Russlands finden und ihre Solidarität mit der Ukraine mit klaren Äußerungen bekunden würden.
Ja, und ich weiß was einige jetzt denken:"Täglich sterben Bürger und Soldaten der Ukraine. Die Ukraine braucht keinen moralischen Beistand, sondern Waffen!"
Ist das wirklich so? Soll der Westen die Ukraine militärisch hochrüsten?
Wenig spricht dafür, vieles allerdings dagegen!
Ein Argument für Waffenlieferungen wäre der höhere Blutzoll den Russland bei einer weiteren Intervention in der Ukraine zu bezahlen hätte. Ein Argument das eher der Hoffnung der Abschreckung entspringt, davon ausgehend das die russische Bevölkerung gegen den Kreml rebellieren würde wenn zu viele russische Soldaten als Fracht 200 aus der Ukraine zurückkommen. Dabei reicht aber schon ein Blick auf den Zustand der russischen Gesellschaft um zu erkennen das dieser Plan nicht aufgehen wird. Die Russen werden eben nicht auf die Strasse gehen um gegen eine weitere Eskalation im Krieg zwischen der Ukraine und Russland zu protestieren. Sei es aus ideologischer Überzeugung oder Angst vor dem Repressionsapparat des Kremls. Und die russische Propaganda wird sich sicher sehr gut darauf verstehen jeden toten und verletzten russischen Soldaten als Held gegen die ukrainischen "Faschisten" und Bollwerk des Westens darzustellen.
Und ist es nicht andererseits so das eine Hochrüstung seitens des Westens gerade Russland eine Steilvorlage für die russische Propaganda liefert, sich bestätigt darin fühlt die Ukraine wäre der willige Erfüllungsgehilfe der Expansionspläne des Westens, der NATO, der ( auch das ist zu lesen ) Zionisten und NWO?
Es stellt sich die Frage was als wirksamere Waffe gegen die russische Aggression gesehen werden darf.
Ich bin der Meinung der durchaus in kleinen, aber stetigen Schritten wirtschaftliche und damit verbundene soziale Aufschwung der Ukraine ist weitaus effektiver als Waggonladungen voller Hightech-Waffen aus den USA und Europa.
Denn eines dürfte klar sein: Während die Waffenlieferungen des Westens durchaus in der russischen Propaganda dementsprechend ausgeschlachtet werden, würden die wirtschaftlichen und sozialen Erfolge der Ukraine mit keiner einzigen Zeile erwähnt werden. Und dennoch wird die russische Bevölkerung diesen Umstand wahrnehmen!
Und nicht mal Putin und sein Propagandaapparat kann seiner Bevölkerung, geschweige denn der internationalen Staatengemeinschaft den sozialen und wirtschaftlichen Aufschwung des Nachbarlandes Ukraine als Legitimation für eine militärische Intervention verkaufen.
Eine Aufrüstung der Ukraine durch den Westen hingegen schon!
So sind, trotz schwieriger Zeiten,  Tanja`s "Gute Nachrichten aus der Ukraine" die schlechten Nachrichten für Russland. Und diesen Nachrichten hat Russland nichts entgegen zu setzen, ausser weitere Durchahlteparolen seitens der Kremladministration.

"Es gibt kein Geld....halten sie durch"